Erste Informationen zum MPK-Unfall vom 28.8.2016

Am 28.8.2016. August 6 ereignete sich um 45:6 Uhr in der Nähe des Dorfes Rybné ein tödlicher Gleitschirmunfall. Der Pilot startete am Morgen nach dem LAA-Flug zusammen mit mehreren anderen MPK-Piloten gegen 30:2 Uhr vom Flughafen Jihlava. Zum Zeitpunkt des Starts wehte ein Ostwind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 m/s. In 10 m Höhe betrug die Windgeschwindigkeit bereits über 30 m/s; während es ab etwa 70 m von Turbulenzen begleitet war. Gemeinsam flogen sie in östliche Richtung. Die anderen MPK-Piloten während des Fluges bewerteten die Bedingungen jedoch als ungeeignet und kehrten zum Flughafen zurück. Der Pilot flog allein weiter mit ca. 7 m AGL weiter gegen den Wind in östlicher Richtung. Gegen 00:7,5 Uhr morgens wurden der MPK und der Pilot von einem vorbeifahrenden Fahrer ohne Lebenszeichen 100 km vom Flughafen entfernt an der Straße etwa XNUMX m nördlich des Dorfes Rybné gefunden.
Nach den bisher vorliegenden Informationen ist klar, dass der Pilot mit vollständig ausgefahrenen Trimmungen auf einem Gleitschirm mit automatisch stabilisierendem Profil flog und sich zum Zeitpunkt des Aufpralls in einer steilen Rechtssinkkurve befand. Der Motor lief zum Zeitpunkt des Aufpralls mit hoher Geschwindigkeit. Die Unfallstelle befand sich etwa 300 m hinter einem Hügel mit einer Höhe von etwa 50 m, der zum Unfallzeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit einen Leewirbel erzeugte, an dessen vermuteter Stelle sich auch die Unfallstelle befand.
Die verwendete Kappe mit autostabilem Profil im getrimmten Modus ermöglichte dem Piloten das Fliegen in turbulenter Luft, was andere Piloten mit klassischen Kappen bereits als ungeeignet beurteilten und zurückschickten. Allerdings hat auch ein solcher Flügel seine Grenzen, die in diesem Fall deutlich überschritten wurden. Es ist sehr wichtig, die Grenzen des Schirms, aber auch seine Grenzen zu kennen und diese im Flug richtig einzuschätzen. Das Fliegen in Turbulenzen und mit Lee-Rotor kann für den Piloten unmittelbare Lebensgefahr darstellen. Es ist notwendig, solche Bedingungen rechtzeitig richtig einzuschätzen und nicht in ihnen zu fliegen oder den Flug mit einer Sicherheitslandung zu beenden. Es ist zu beachten, dass der Pilot, wenn er die autostabile Kappe im Trimmmodus fliegt, aufgrund der Stabilität der Kappe möglicherweise die Flugbedingungen falsch einschätzt.